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Im Jahr 1998 waren im Senegal lediglich 268 von insgesamt 13264 Dörfern an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. In den folgenden Jahren konnte die Regierung Senegals über 20 Milliarden F CFA in die Elektrifizierung ihres Landes investieren. Im Jahre war 2006 lag die Zahl der elektrifizierten Dörfer bei etwa 750. Um dem noch immer hohen Bestand an nicht elektrifizierten Dörfern schneller gerecht zu werden, hat der Senegal ein ambitioniertes Programm ins Leben gerufen und das Land in 18 Konzessionsgebiete aufgeteilt, die in den nächsten Jahren von verschiedenen Parteien und privaten Investoren elektrifiziert werden. Vor diesem Hintergrund hat sich SOLAR23 mit Hilfe der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) darum beworben, mit diesem Beispielprojekt am Prozess der Elektrifizierung des Landes teilzunehmen. Das solare Dorf "Ndelle" soll als Beispiel dienen, wie alternative Energietechniken bei der Elektrifizierung des Senegals sinnvoll für vom öffentlichen Netz weit entfernte Orte genutzt werden kann. "Ndelle" wird so zum Multiplikator von Solarenergie für die gesamten Konzessionsgebiete des Senegals und sogar seiner Nachbarländer.
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